Archive for Februar 2013

Fundsachen
Februar 14, 2013

Hey Leute,

ich bin’s, der Cooper. Nachdem mein Frauchen nun schon sooooo viel erzählt hat, bin ich mal dran. Wie Ihr sicherlich schon wisst, ist eines meiner größten Hobbys das tolle Sachen finden. Damit Ihr wisst, was ich meine kommt hier mal eine Liste der Dinge, die ich bisher gefunden habe, wobei ich nicht für Vollständigkeit garantieren kann und Ihr werdet gleich sehen wieso 🙂 :

  • Kong (durfte ich mit nach Hause nehmen und habe ihn später selbst wieder verloren :))

Copper Kong Blog

Er war orange und konnte eh‘ nicht schwimmen…

  • Handschuhe (durfte ich nicht mit nach Hause nehmen)
  • Turnschuh (durfte ich mit nach Hause nehmen, liegt draußen bei Omma & Oppa im Garten)
  • Portemonnaie (hat Oppa mit nach Hause genommen und anschließend haben Frauchen und ich das Ding bei der Polizei abgeliefert)
  • Kinderschaufel (durfte ich mit nach Hause nehmen, benutzt Oppa jetzt für Blumenerde)
  • Kotelett (durfte ich nicht fressen, habe ich aber trotzdem. *Yummi*)
  • Schlüssel (War eine Auftragsarbeit für einen anderen Hundebesitzer auf der Wiese. Der hat vielleicht blöd geguckt, als ich tatsächlich seinen Schlüssel gefunden habe. :))
  • Bälle (in unbekannter Zahl, aber auf alle Fälle > 100 Stück) davon:
  1. Lacrosse Bälle, die sehr gut springen und hinter denen man toll herwetzen kann
  2. Hockeybälle in verschiedenen Ausführungen, schwimmen sehr gut
  3. Bälle aus Moosgummi
  4. Bälle am Band
  5. Andere Bälle aus dem Tierfachhandel
  6. Tennisbälle
  7. Fußbälle
  8. Bälle, die leuchten

Cooper Bälle Blog

Dies ist lediglich eine Auswahl meiner Fundbälle!!!

  • Moechen (das „E“ wird nicht mitgesprochen und stellt Euch vor, den wollte mein Frauchen wegwerfen…)
  • Herrn Nielsen
  • Schildi

Cooper Moe Blog

Von links: Schildi, Moechen, ich, Herr Nielsen

Ich muss sagen: Als Labbi-Mann, kann man nie genug Bälle haben. Ist doch super, wenn man eine heiße Braut trifft und fragen kann: „Kommst du mit zu mir? Ich habe eine coole Bällchen-Sammlung!“ Ab und zu lässt mein Frauchen mal Bälle verschwinden, die denkt wahrscheinlich ich merke das nicht *pfff*, weit gefehlt, ich kann alle meine Bälle unterscheiden und ich weiß auch immer genau wie viele Bälle in meiner Kiste sind. Leider hat Frauchen die meisten in den Keller gebracht, weil sie keine drei Kisten mehr im Arbeitszimmer stehen haben wollte. Könnt Ihr das verstehen? – Also, ich nicht! Das nächste Mal erzähle ich Euch die Geschichte, wie ich Moechen gefunden habe… oder das Portemonnaie… oder den Schlüssel… ach, ich weiß nicht. Bleibt einfach dran. Früher oder später werdet Ihr alle  Geschichten zu lesen kriegen.

Tschüssikowski

Euer Cooper

*Nachtrag von Manuela*

Sollte einer seinen verlorenen Ball oder so wiedererkennen melde er sich bitte mit einer detaillierten Beschreibung. 🙂

*Nachtrag von Cooper*

Toll, jetzt will Frauchen meine tollen Sachen verschenken. *Schmoll* Da habe ich aber noch ein Wörtchen mitzureden…

Wie ich zum Cooper kam…
Februar 13, 2013

Nachdem Buddy über die Regenbogenbrücke gegangen war, war eigentlich sofort klar, dass ich wieder einen Hund haben wollte, ungeklärt war nur das wann. Allerdings waren wir alle erstmal sehr, sehr traurig, weil ein Familienmitglied fehlte. Es war auch klar, dass es dieses mal etwas anderes wäre als damals mit Buddy, da ich inzwischen ausgezogen war und Buddy bei meinen Eltern geblieben war. Ich hatte ihn zwar auch mal zu mir in die Wohnung geholt, aber das erwies sich als nicht wirklich praktikabel, da er ein „Einzelhaus-Hund“ war und kein „Wohnungs-Hund“. Dies bedeutet, dass er jedes Mal, wenn ein Nachbar das Treppenhaus betrat anschlug, weil er einen Einbrecher witterte. Somit hatte ich nach meinem Auszug nur noch einen Wochenend-Hund.

Knapp drei Monate nach dem traurigen Ereignis bin ich erstmal für ein halbes Jahr ins Ausland gegangen und solange wurde das „Projekt Hund“ erstmal aufgeschoben. Meine Eltern hatten die Devise ausgegeben, dass erst ein Hund wieder ins Haus kommt „wenn Papa zu Hause ist“, für mich war das noch viel zu lange hin. Kurz nachdem ich zurück war schaute ich mich mal im Internet um, um Labradorzüchter zu finden. Ich hatte inzwischen aber bestimmte Erwartungen an den Züchter. Hier ein paar davon:

  1. Die Hunde sollten in der Familie aufwachsen.
  2. Die Hündinnen sollten keine „Wurfmaschinen“ sein, die quasi bei jeder Läufigkeit gedeckt werden.
  3. Mir war es wichtig, dass bei den Würfen möglichst wenige Fälle von HD und ED aufgetreten sind und der Züchter damit transparent umgeht.

Zuerst suchte ich innerhalb Hamburgs, fand aber nicht wirklich viele Homepages, also erweiterte ich meine Suche. Dann eines Tages stieß ich auf die Seite von Junior’s Typical, die dann auch recht zeitnah einen neuen Wurf hatten. Ich war ziemlich scher verliebt in den kleinen Willoughby, aber noch war es nicht an der Zeit für einen neuen Vierbeiner, da ich erst mein Studium beenden und einen neuen Job suchen wollte.

Im Sommer 2009 dann wurden bei einem Hamburger Radiosender Tiere aus einem Tierheim vorgestellt, u. a. war ein schwarzer ca. einjähriger Labradorjunge namens Leo dabei. Ich schaute mir das Foto auf der Homepage an und für mich sah er aus wie die Reinkarnation von Buddy. Ich dachte mir, den hole ich zu mir und das obwohl ich ja eigentlich keinen schwarzen Labbi wollte, damit die optische Ähnlichkeit zu Buddy nicht so groß ist. Was soll ich sagen, da ich arbeiten musste, konnte ich aufgrund der Öffnungszeiten erst am Samstag zum Tierheim fahren, bin extra früh aufgestanden und dann… war Leo schon weg :(. Ich war enttäuscht und sagte mir, dass es einen Sinn haben muss, dass Leo schon eine andere Familie gefunden hatte. Als meine Eltern davon hörten, schienen sie weniger begeistert, weil sie ja warten wollten, bis mein Vater nicht mehr arbeiten braucht und den ganzen Tag zu Hause wäre. Die Idee einen Hund zu sich zu nehmen, der bisher kein schönes zu Hause hatte, fand ich gut und sah mich weiter um. Allerdings fand ich nur Labradore, die z.B. gar nicht oder nur sehr kurz allein bleiben konnten, das war für mich leider nicht praktikabel. Deswegen ging der nächste Wurf bei Junior’s Typical aber an mir vorbei.

Im Dezember 2009 rief meine Mutter mich an, dass es bei Junior’s Typical einen neuen Wurf gäbe. Da sie und mein Vater mir ja die ganze Zeit versucht hatten auszureden einen Hund anzuschaffen vor Tag X, fragte ich sie, ob sie mich quälen wolle. Ich schaute mir die Fotos natürlich trotzdem an. Dieses Mal hatte es mir der kleine ZZ Top angetan. Irgendwann rief ich dann beim Züchter an und machte einen Termin, der aber aufgrund der in diesem Winter herrschenden Witterungsbedingungen gefühlte hundertmal verschoben werden musste. Letztendlich kam ich dann hin, als der „Auszugstermin“ schon erreicht war. An der Tür wurde ich gleich von einer Horde Labbis begrüßt. Tina, die Züchterin, ließ mich wissen: „Am Besten einfach weitergehen“ Ansonsten wäre ich vor lauter Kopfgetätschel wahrscheinlich nicht weit gekommen. Es wurde ein ziemlich langer Tag, erstmal musste ich was über mich erzählen, so dass mir schnell klar war, dass „die“ (inzwischen war Jörn dazugekommen) ganz genau wissen wollten mit wem sie es da so zu tun hatten, sozusagen eine Prüfung auf Herz und Nieren. Zwischendurch habe ich mich wirklich gefragt, ob ich überhaupt einen Hund bekommen würde. Irgendwann kam dann, nachdem die beiden noch beleuchtet hatten in was für einer Umgebung der Kleine wohnen würde und wie lange er allein sein müsste etc., die freudige Nachricht, dass sie bereit wären mir einen der Hunde zu geben. Damit machten sie mich zum glücklichsten Frauchen auf Erden. 🙂 Da der „Auszugstermin“ ja bereits verstrichen war, konnte ich ihn sogar gleich mitnehmen, was glaube ich, eine ganz ganz große Ausnahme ist. Ich muss sagen, ich fühle mich noch heute sehr geehrt über das Vertrauen, dass die Beiden in mich setzten. Und so zog am 08.02.2010 Cooper bei mir ein. Auf dem Rückweg fuhren wir erstmal bei meinen Eltern vorbei, damit sie ihren „haarigen Enkel“ begrüßen konnten und damit Cooper seine „Omma“ und seinen „Oppa“ kennenlernen konnte.

Als wir die Auffahrt runterfuhren, sahen wir zwei durch die Gardine an der Tür plieren. 🙂 Und mein Vater hat zu meiner Mutter gesagt (das ist überliefert): „Die hat ja tatsächlich einen mitgebracht.“ Der Mini Cooper war total aufgeregt und hat erstmal einen Stinkipups in die Ecke vom Wohnzimmer gemacht, aber wenn man noch so klein ist, dann kann das passieren. Anschließend sind wir nach Hause gefahren, wo er recht schnell total erledigt in der Küche einschlief.

Cooper Küche Blog2

Sorry, Handyfoto 🙂

Wie der Buddy zu uns kam…
Februar 12, 2013

…eigentlich wollte ich schreiben „wie wir zum Buddy kamen“, aber richtig ist eigentlich die Feststellung, dass er zu uns kam und nicht wir zu ihm.

Damals wohnte ich noch zuhause bei meinen Eltern, die versprochen hatten, dass wir einen Hund bekommen, wenn wir in einem Haus wohnten. Eigentlich sollte es ein Golden Retriever werden. Wir hatten dann auch ein oder zwei Bücher über Retriever (das eine handelte auch von Labradoren) gekauft, die niemals – zumindest nicht von mir – richtig durchgelesen wurden. Darüber hinaus gab es keine wirklichen Aktivitäten in Sachen Hund, bis auf einmal eine Hündin in der Nachbarschaft Junge bekam. Die Nachbarin kam direkt mit einem der kleinen Würmchen, einer Hündin, bei uns vorbei. Mein Bruder war gleich verliebt in sie und wollte diese Hündin und keine Andere. Eines Tages sind wir dann zur Besichtigung des Wurfs zu den Nachbarn rübergegangen. Man, was waren die alle süß, die Rasse auf einmal egal. Moment, welche Rasse??? Nach Auskunft der Nachbarn handelte es sich um Dobermann-Rottweiler-Münsterländer-Mixe. Daran, dass ich das geglaubt habe, kann man schon zweierlei erkennen:

  1. Ich hatte keinen Schimmer von Hunderassen, außer den gängigen, die man so kennt: Pudel, Dackel, Schäferhund, Cocker Spaniel…
  2. Ich hatte mich überhaupt nicht damit befasst, was für ein Hund zu uns passen könnte…

Zu Punkt 1. ist zu sagen, die Mama war eine mittelgroße, zierliche schwarze Hündin. Der (angebliche) Papa war ein kleiner schwarzer Hund. Beide waren kurzhaarig. Also, mit meinem heutigen Wissen, war von den oben genannten drei Rassen beim besten Willen nichts zu erkennen… Weder die Größe des Dobermanns, noch die kräftige Statur und Größe vom Rotti. Auch vom Münsterländer keine Spur… Immerhin hatten sie Schlappohren. 🙂 Außerdem, wenn es sich wirklich um einen Mix aus Dobermann und Rottweiler gehandelt hätte, da kommen wir zu Punkt 2., bin ich mir auch mit dem was ich inzwischen weiß nicht wirklich sicher, ob so ein Hund für uns der richtige gewesen wäre… Wobei ich betonen möchte weder gegen Dobermänner noch Rottweiler generell etwas zu haben, auch wenn diese heute immer auf Listen von gefährlichen Hunden auftauchen, habe ich doch so einige gutmütige und liebe Vertreter dieser Rassen kennenlernen dürfen, u. a. Buddys späteren besten Kumpel Gerro – einen Rottweiler.

Naja, zurück zur Geschichte: Wir standen jedenfalls so rum und beobachteten das Gewusel zu unseren Füßen, als der größte und dickste der kleinen Fellnasen es sich auf meinem Turnschuh bequem machte und da war für mich die Sache natürlich sonnenklar!!! Der musste es sein und kein Anderer. Dass der Welpe aussah wie ein Labrador – was mir natürlich gar nicht klar war – war mir total egal. Als wir zu Hause waren, gab es einiges hin und her, da mein Bruder ja eigentlich schon die braune Hündin ausgesucht hatte. Kurzfristig stand im Raum, dass wir doch beide nehmen könnten, aber schließlich entschieden wir uns für den großen schwarzen Frechling – der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und einer tollen Zeit mit einem herzensguten Hund, den man einfach liebhaben musste.

Dass Buddy eben aussah wie ein Labrador wurde uns erst klar, als uns die Tierärztin bei unserem ersten Besuch mit einem „Oh, hallo, ein kleiner Labrador“ begrüßte. Über die Zeit erwies es sich, dass Buddy auch alle Charaktereigenschaften eines Labradors besaß. Inzwischen habe ich natürlich auch die bereits oben erwähnten Bücher gelesen und es war klar, wenn wieder ein Hund ins Haus kommt, dann nur ein Labrador.

So wie unsere Geschichte begann, kann ich aus heutiger Sicht nur sagen, dass wir in Hinblick auf unseren Hund mehr Glück als Verstand hatten. Die Nachbarn waren zwar Menschen, die alles in ihrer Macht stehende für ihre Hunde getan haben, deren Möglichkeiten aber sehr begrenzt waren. So bekamen wir einen Hund, der weder entwurmt noch geimpft war und über dessen Charaktereigenschaften und speziellen Bedürfnisse wir rein gar nichts wussten. Dass es z.B. Rassen gibt, die mehr gefordert werden müssen als andere, war mir damals nicht klar.

Wie bereits geschrieben, in unserem Fall lief alles glatt und Buddy war mit das Beste was uns je passiert ist, wer aber mit dem Gedanken spielt sich einen Hund zuzulegen, den bitte ich darum es nicht auf die Weise zu tun, wie wir es gemacht haben.